Produktionsprozess

ESD-SIC stellt aus den Rohstoffen Sand und Petrolkoks Siliciumcarbid (SiC) her. Sand und Koks werden im richtigen Verhältnis zu Reaktionsmaterial vermischt. Dieses Gemisch wird zu einem großen Haufen bzw. ein Ofen aufgetürmt. In der Mitte dieses Ofens befindet sich ein Graphitkern, der als Stromleiter dient. Um die während des Produktionsprozesses freigesetzten Prozessgase aufzufangen, zu entschwefeln und zur Energieerzeugung wiederzuverwenden, wird der Ofen mit einer Kunststofffolie abgedeckt.

An den Graphitkern, der an einen Transformator angeschlossen wird, wird eine elektrische Spannung angelegt. Infolge des Widerstands steigt die Temperatur im Kern des aufgebauten Ofens auf ca. 2500 °C. Bei dieser Temperatur werden Sand und Koks zerlegt und entsteht das SiC-Kristall. Für das intensive Erhitzen des Ofens wird sehr viel Elektrizität benötigt, so dass der Prozess sehr energieintensiv ist.

Siliciumcarbid ist ein Stoff, der unter anderem als Scheuer- und Schleifmittel sowie als hitzebeständiger Werkstoff unter anderem für Dieselrußfilter und als Zusatzstoff für Gusseisen verwendet wird.